Energiespartipps für Eigentümer von Ferienimmobilien – So werden die Mieteinnahmen nicht vom Energieverbrauch aufgefressen

Hamburg, 15. November 2022. – Zugegeben: Eine eigene Ferienimmobilie hat viele Vorteile. Besitzer können selbst Urlaub darin machen und die Wohnung oder das Haus zu anderen Zeiten an Urlauber vermieten. Doch das Modell des zeitlich begrenzten Wohnens bereitet vielen Eigentümern zunehmend Sorgen, und zwar im Hinblick auf die steigenden Energiekosten.
Der Ferienhausspezialist Belvilla by OYO beginnt mit einer hoffnungsvollen Nachricht. Denn es gibt durchaus eine Menge an Maßnahmen, die kein Geld kosten. Das zeigt zum Beispiel Hans-Peter Hagenauer, Geschäftsführung Gemeindewerke Oberstdorf in Bayern.

Kostenlose, schnelle Erfolge
Eine typische Frage, die sich Eigentümer im Winter stellen: Wie soll eigentlich geheizt werden, wenn sich mal ein paar Tage keine Gäste in der Unterkunft befinden? „Wir empfehlen: Wenn die Ferienunterkunft gerade nicht bewohnt ist, mit reduzierter Temperatur weiterhin heizen“, erklärt Hans-Peter Hagenauer, und ergänzt: „Denn ein Wiederaufheizen kostet sonst viel mehr Energie als das Weiterheizen mit reduzierter Temperatur. Die Raumtemperatur sollte dabei nicht unter 15 Grad gesenkt werden.“

Auch für Elektrogeräte wie Fernseher, Mikrowelle & Co. hat Hans-Peter Hagenauer eine klare Empfehlung: „Unser Top-Tipp: 

Standby-Geräte ausschalten: Fernseher, Radios und diverse Geräte, die auf Standby laufen, sind wahre Stromfresser.”

Ergänzend dazu hat Ferienhausspezialist Belvilla zwei weitere effiziente, kostenlose Maßnahmen recherchiert, mit denen sich schnell Energie sparen lässt:

1. Fast alle Geschirrspüler und Waschmaschinen haben ein Ökoprogramm. Tipp für Eigentümer: einen Aufkleber auf das Gerät kleben, der den Mietern empfiehlt, diesen Modus zu verwenden.
2. Eine Temperatur von 4 bis 7 °C im Inneren des Kühlschranks ist kalt genug, um Lebensmittel aufzubewahren, ohne dass unnötig Energie verschwendet wird.

Kleine, energiesparende Investitionen

Belvilla gibt darüber hinaus Tipps, mit denen Eigentümer ihre Ferienimmobilie mit kleinem Budget energieeffizienter gestalten können:

  • Alte Glühbirnen durch LED-Leuchten ersetzen. Bis zu 80 Prozent des Energieverbrauchs für die Beleuchtung können auf diese Weise gespart werden.* Und: LED-Leuchten verbrauchen nicht nur viel weniger Energie, sondern halten auch viel länger.
  • Im Badezimmer, im Flur und in der Abstellkammer die herkömmlichen Lichtschalter gegen Bewegungsmelder austauschen. Das Licht schaltet automatisch aus, wenn niemand im Zimmer ist.
  • Zugluftstopper oder Dichtungsbänder an Fenstern und Türen anbringen.
  • Automatische Türschließer verhindern ebenfalls, dass Wärme entweicht.
  • Wassersparende Duschköpfe und Wasserhahnaufsätze halten den Wasserverbrauch unter Kontrolle. Diese können den Verbrauch um bis zu 30 Prozent senken.*
  • Energieetiketten an Haushaltsgeräten überprüfen und gegebenenfalls eine Neuanschaffung überdenken.

Auch die Welt der Apps und Gadgets bietet unzählige Möglichkeiten: von intelligenten Thermostaten, die die Heizung regeln, bis hin zu internetgesteuerten Steckdosen, die den Verbrauch der angeschlossenen Geräte messen und sie zu bestimmten Zeiten automatisch ausschalten können.

Energieeffiziente Renovierungsmaßnahmen

Wer sich an größere Renovierungsprojekte wagt, kann auf Dauer viel Geld sparen und wird gleichzeitig zum Vorreiter in Sachen nachhaltiges Ferienhaus. So wie Arie Ramp, der sein Ferienhaus in den Niederlanden vollständig nachhaltig umgestaltet hat und es über Belvilla vermietet, wenn er es nicht selbst nutzt: „Wer seine Unterkunft nachhaltiger gestalten möchte, beginnt am besten mit der Dämmung und installiert Sonnenkollektoren. Die Isolierung hält die Wärme drinnen und die Kälte draußen, Sonnenkollektoren sorgen für Strom, um die elektrischen Geräte zu betreiben.“